Der Opel Manta – Ein Kultautomobil

…wird in diesem Jahr 42 Jahre jung. Gratulation! Was damals 1970 bei Opel mit dem Manta Typ A begann, mauserte sich in den Folgejahren beachtlich, aber der Reihe nach: Die Vision, die die Ingenieure im Sinn hatten, als sie den ersten Manta auf den Markt brachten, war es, ein sportliches Coupé als das Pendant zur biederen Ascona an zu bieten. Mit einer hübschen Basismotorisierung von 68 DIN-PS aus 1,6 Litern Hubraum begann er, in die Herzen der Automobilisten zu fahren.

Mit Fug und Recht darf an dieser Stelle erwähnt werden: Für die automobile Entwicklung in Europa hatte der Opel Manta exakt den Stellenwert, wie der Ford Mustang für den US-amerikanischen Markt. So gesehen hat er eine Entwicklung auf diesem Sektor in Gang gesetzt, die, seit es das Auto überhaupt gibt, nur eine Handvoll diverser Modelle jemals geschafft haben. Schon fünf Jahre, nachdem die Erstausgabe des Mantas erschien, kam der Nachfolger.

So, wie gerne zitiert wird ‚Wer A sagt, muss auch B sagen‘ erschien ab 1975 der Typ B. Mit Ihm verschwanden die rundlichen Elemente (Heck und Frontleuchten) und wurden durch eckige Elemente getauscht. Ein Tribut an den Geschmack dieser Zeit. Die Auswahlmöglichkeiten (Motorenvielfalt) war, während seiner Bauzeit, beachtlich. einige Zeit nach dem Produktionsstart dieser Modellreihe, gab es eine zweite Karosserievariante im Mantalager: den CC, ein Typ mit einer großen Heckklappe, ähnlich dem späteren Monza. 1988 ging diese Ära zu Ende. Heute zählt er zu den erhaltenswerten Youngtimern und erfreut sich einer treuen Fangemeinde.