Baugruppenmotoren als das Maß der Dinge

Wenn ein Fahrzeughersteller bei den Produktionskosten sparen möchte, dann nutzt er Baugruppenmotoren, denn dadurch können Kosten für Werkzeuge, Maschinen und Lohn gesenkt werden, weil der gleiche Motor in Fahrzeugen unterschiedlicher Leistungsklassen verbaut werden kann. Die eigentliche Leistungsanpassung wird dann durch die Elektronik beziehungsweise Software des Fahrzuges vorgenommen. Hierbei handelt es sich auch um eine Art Hintertürchen, das sich Hersteller offen halten, um zum Beispiel die sogenannte Modellpflege anzubieten. Hier können Hersteller dann noch mal ein bisschen extra Geld verdienen, indem sie bereits vorhandene Leistungen einfach durch eine Modifizierung der Einstellungen freischalten.

Es geht auch anders
Wer sich so etwas nicht gefallen lassen möchte, der hat natürlich auch andere Möglichkeiten, die versteckten Leistungen seines Fahrzeuges freischalten zu lassen. Viele Werkstätten haben sich auf Chiptuning spezialisiert, bei dem die Elektronik beziehungsweise Software angepasst und die Werkseinstellungen verändert werden. Dadurch kann man unter anderem die Leistung eines Fahrzeuges steigern. Darüber hinaus ist es allerdings auch möglich den Verbrauch eines Autos zu senken. So kann man durch ein Chiptuning vor allem beim Tanken Geld sparen.